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Verleihung DW-Zukunftspreis 2017

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14. DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft verliehen

Die Verleihung des 14. DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft – unter dem Motto „Innovativer bauen – nachhaltig, effektiv und effizient“ – fand am 1. Juni 2017 auf dem Aareon Kongress statt. Schirmherr Axel Gedaschko übergab die Auszeichnung an drei Wohnungsunternehmen.

Garmisch-Partenkirchen, 2. Juni 2017 – Aareon und die Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft haben drei Unternehmen mit dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft ausgezeichnet. Der Preis steht in diesem Jahr unter dem Motto „Innovativer bauen – nachhaltig, effektiv und effizient“.

Die BSG-Allgäu, Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG, Kempten, die GWG Service GmbH, Kassel, und die Vonovia SE, Bochum, erhielten die Auszeichnung für ihre vorbildlichen Projekte.

Axel Gedaschko, GdW-Präsident und Schirmherr des DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft, überreichte am Galaabend des Aareon Kongresses die Trophäen an die Vertreter der Unternehmen: Tanja Thalmeier, Geschäftsführerin, und Norbert Pracht, Architekt (BSG-Allgäu, Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG), Peter Ley, Geschäftsführer (GWG Service GmbH) sowie Klaus Freiberg, COO, Mitglied des Vorstands.

Die prämierten Projekte:

Für das Projekt „Seniorenwohnanlage mit Tagespflege – Nachverdichtung in Kooperation mit der Kommune, einer Sozialeinrichtung sowie einer Hochschule“ wurde die BSG-Allgäu, Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG, Kempten, ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern vor Ort sind 26 genossenschaftliche Mietwohnungen im „Betreuten Wohnen“ mit integrierter Tagespflegeeinrichtung und einem Seniorentreff entstanden. Darüber hinaus wurden dezentrale Betreuungsangebote, Räumlichkeiten für soziale Kontakte und mobile Dienstleistungen eingerichtet. Die Anwendung von CAD-basierten innovativen Business-Information-Modeling-Systemen (BIM) ermöglichte hierbei in Teilbereichen planungsphasenübergreifende Synergieeffekte und trug maßgeblich zur Reduzierung der Baukosten bei.

Darüber hinaus führt die Hochschule Kempten in einer der Mietwohnungen ein Forschungsprojekt im Bereich „Ambient Assisted Living“ durch. Im direkten Lebensumfeld werden Methoden, technische Geräte und Dienstleistungen erprobt, die es Senioren ermöglichen, länger in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Zu Anschauungs- und Versuchszwecken stehen diese Einrichtungen allen Quartiersbewohnern offen.

Bereits bei der Planung der Wohnanlage wurden im Rahmen von Beteiligungsworkshops und Informationsveranstaltungen die umliegenden Anwohner mit einbezogen. Beispielsweise haben die Schüler der Praxisklasse der Robert-Schumann-Mittelschule nach den Wünschen der im Quartier lebenden Menschen Sitzbänke geschaffen.

Die GWG Service GmbH, Kassel, wurde für „indiControl® – Die patentierte Systemlösung zur Regelung von Einrohrheizsystemen“ prämiert. Bei Einrohrheizsystemen, die im Wohnungsbau der 1960er- und 1970er-Jahre häufig installiert wurden, führt nur eine Heizleitung durch mehrere Wohnungen. So entsteht nach einer energetischen Sanierung oft eine ungewollte Überheizung der Räume am Anfang der durchgehenden Heizleitung, die nur durch verstärktes Lüften zu beheben ist. Dies führt zu Energieverschwendung und Widersprüchen der betroffenen Bewohner gegen die Nebekostenabrechnung.

indiControl® wird mit geringem Aufwand in das bestehende Heizsystem nachgerüstet. Es ermöglicht die bedarfsgerechte Steuerung der Volumenströme von Einrohrheizsystemen und verbessert die Regelbarkeit deutlich. Hierbei werden separat regelbare Teilheizkreise genutzt, die grundsätzlich bereits vorhanden sind, aber noch nicht als selbstständige Teilheizkreise aktiviert wurden. indiControl® regelt diese separaten Heizkreise bedarfsabhängig und reagiert flexibel auf den individuellen Wärmebedarf der einzelnen Bewohner.

Ein weiterer Preisträger ist die Vonovia SE, Bochum, mit ihrem „Neubauprojekt Insterburger Straße – Wohnen geht in Serie“. Im Rahmen dieses Pilotprojekts ist innerhalb von nur drei Monaten ein Gebäude mit 14 Wohneinheiten entstanden. Das Konzept: Vorgefertigte Raummodule werden zu Freiflächen im Bestand transportiert und dort zusammengesetzt. Bereits beim Pilotprojekt wurde ein Vorfertigungsgrad von 70 % erreicht. Eine Steigerung auf bis zu 90 % ist angestrebt. Die serielle Bauweise reduziert die Baukosten deutlich, bei einer gleichzeitig hohen Quailität durch die industrielle Vorfertigung. Das Baukastenprinzip ermöglicht, dass jede Fläche seriell, aber dennoch individuell bebaut werden kann.

Bei der Planung kam BIM zum Einsatz. Die Nutzung dieses Planungsinstruments von allen externen und internen Prozessbeteiligten soll bei den folgenden Neubauprojekten weiter ausgebaut und optimiert werden. Das System erfasst und verwaltet alle Gebäudedaten in einer Datenbank für eine transparente Kommunikation aller Beteiligten sowie für die Integration in die Prozesskette des Facility Managements zur effizienten Revisionierbarkeit.

Die drei prämierten Projekte werden in der August-Ausgabe der DW Die Wohnungswirtschaft als Thema des Monats vorgestellt.

Über DW Die Wohnungswirtschaft

Die monatliche Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft liefert seit fast 70 Jahren ‒ zuverlässig und kompetent ‒ umfassende Praxisinformationen aus der Wohnungswirtschaft für die Wohnungswirtschaft. Im Rahmen von Heftschwerpunkten werden einzelne Themenkomplexe in den Rubriken Städtebau + Stadtentwicklung, Neubau + Sanierung, Energie + Technik, Markt + Management sowie der Rechtsprechung ausführlich dargestellt und analysiert. Die blätterbare PDF-Version, den wöchentlichen Newsletter und täglich aktuelle Informationen finden Sie unter: www.diewohnungswirtschaft.de.

Über Aareon

Die Aareon AG, eine hundertprozentige Tochter der Aareal Bank Gruppe, ist Europas führendes Beratungs- und Systemhaus für die Immobilienwirtschaft. Sie bietet ihren Kunden wegweisende und sichere Lösungen in den Bereichen Beratung, Software und Services zur Optimierung der IT-gestützten Geschäftsprozesse im digitalen Zeitalter. Die mehr als 2.800 Kunden verwalten über 10 Millionen Einheiten. Aareon ist an 30 Standorten (davon neun in Deutschland) vertreten und neben Deutschland auch in Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Schweden tätig. Das Beratungs- und Systemhaus beschäftigt über 1.400 Mitarbeiter, davon mehr als ein Drittel außerhalb Deutschlands. 2016 verzeichnete Aareon einen Umsatz von rund 210,7 Mio. € und erwirtschaftete ein operatives Ergebnis (EBIT) von 34,2 Mio. €.

Die Gewinner des DW-Zukunftspreises 2017
Die Gewinner des DW-Zukunftspreis 2017 mit dem Schirmherr und dem Leiter der Jury: v. l.: Axel Gedaschko (Präsident des GdW und Schirmherr des DW-Zukunftspreises), Norbert Pracht und Tanja Thalmeier (BSG-Allgäu eG), Peter Ley (GWG Service GmbH), Klaus Freiberg (Vonovia SE) und Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher (Juryvorsitzender des DW-Zukunftspreises)

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