Verwendung von Cookies

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

logoAareon

Energiemanagement

Ihre Prozesse > Gebäude und Geräte steuern

Energiemanagement: Wohnungswirtschaft unter Strom!

Das Blockheizkraftwerk in der Wohnanlage, die neue Heizung im Keller und Solarzellen auf dem Dach: Das Thema Energiemanagement wird immer komplexer und stellt die Wohnungswirtschaft ständig vor neue Herausforderungen. Mit einem integrierten Bestandsdatenmanagement behalten Sie die Fäden in der Hand.

Das Thema Energieerzeugung und -vermarktung ist in der Immobilienwirtschaft ein viel diskutiertes Thema. Kein Wunder, geht doch immerhin rund ein Viertel des Nettostromverbrauchs in Deutschland auf das Konto privater Haushalte.

Durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2014 wird die Einspeisevergütung für ins Netz eingespeisten Strom verringert. Die Netzeinspeisung für selbst erzeugten Strom wird also immer weniger rentabel und damit auch für Wohnungsunternehmen weniger attraktiv. Deshalb dürften sich in Zukunft immer mehr Akteure in der Immobilienwirtschaft dazu entscheiden, ihren Strom direkt an ihre Mieter zu vermarkten, statt ihn weiter ins Netz zu leiten.

Wohnungswirtschaft als Treiber der Energiewende

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft entwickelt sich zum immer wichtigeren Treiber für die Energiewende. In einem Positionspapier zu seiner „Strategie der Wohnungswirtschaft zur Umsetzung der Energiewende“ zeigt der GdW neun entscheidende Bausteine für den Energie- und Klimaschutz auf: 

Strom? Kommt direkt vom Dach.

So agieren etwa immer mehr Wohnungsunternehmen selbst als Energieanbieter: Sie erzeugen selbst Strom oder Fernwärme und vertreiben beides zu attraktiven Konditionen an ihre Mieter – bisweilen sogar mit staatlicher Förderung.

In Thüringen wurde zum Beispiel kürzlich die Fortsetzung des „1000-Dächer-Solar-Progamms“ bekanntgegeben. Dieses Förderprogramm unterstützt unter anderem kommunale Unternehmen, die Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen errichten möchten. „Wir wollen neuen Schwung in den Solarausbau bringen. Die Sonne stellt schließlich keine Rechnung“, so Thüringens Umwelt- und Energieministerin Anja Siegesmund. Diese Ausrichtung macht ein integriertes Bestandsdatenmanagement noch wichtiger: Je mehr Ausstattung vorhanden ist, desto mehr Informationen fallen schließlich an.

BDM: Anschaffungen anlegen, pflegen, ausweisen

Das Thema Energiemanagement – und so auch das damit verbundene Datenhandling – wird für Wohnungsunternehmen also immer komplexer: Je mehr Ausstattung sie in ihren Objekten verbauen, je mehr Anlagentechnik sie verwalten müssen, desto wichtiger ist es, dass sie den Überblick über ihren Bestand behalten. Dabei hilft ihnen ein in das ERP-System integriertes Bestandsdatenmanagement (BDM). In der Software von Aareon können Wohnungsunternehmen von der Heizungsanlage bis zur eigenen Solaranlage wichtige technische Daten zu allen Anschaffungen angelegen, pflegen und ausweisen. 

Im System werden Informationen darüber abgelegt, welche Elemente verbaut sind, also zum Beispiel eine Heizung eines bestimmten Modells oder ein Blockheizkraftwerk eines bestimmten Anbieters. Geht es zum Beispiel um Solaranlagen, lassen sich relevante Daten wie der Garantie-Zeitraum, Wartungszyklen, technische Daten oder auch der Hersteller, die Typnummer und Modellbezeichnung erfassen. 

„Diese Daten muss das Wohnungsunternehmen also nicht weiter in Excel-Listen oder Ordnern vorhalten, sondern kann sie über ein ins ERP-System integriertes Bestandsdatenmanagement aktiv nutzen“, erklärt Patrick Heinerich, Solution Manager bei Aareon. So lassen sich zum Beispiel Wartungszyklen vorausschauend planen. Geht es um die Instandhaltung einer Anlage, können dem Handwerker oder Servicetechniker die relevanten Daten der Anlage mitgeteilt werden – so kann er direkt passende Ersatzteile oder notwendige Werkzeuge mitbringen. 

Energetische Sanierung sicher planen

Mit einem integrierten Bestandsdatenmanagement erlangen Wohnungsunternehmen mehr Planungssicherheit für ihr Energiemanagement. So lassen sich nicht nur für eingebaute Teile im Gebäude, sondern auch für technische Anlagen gezielte Investitionsrechnungen etwa über die kommenden 50 Jahre anstellen.

„Dabei lässt sich zum Beispiel beantworten, ob es sich lohnt, in eine Wirtschaftseinheit zu investieren – und falls ja, welche Kosten damit verbunden wären“, sagt Solution Manager Heinerich weiter. „Je genauer die erfassten Bestandsdaten über die aktuelle Situation Auskunft geben, desto besser können Wohnungsunternehmen in die Zukunft planen. Auf diese Weise lassen sich Wohneinheiten oder ganze Quartiere planungssicher weiterentwickeln: ein riesiger Vorteil der integrierten Lösung im Gegensatz zu einer separaten Datenquelle.“ 

Effizienzgewinn durch schnelle Verfügbarkeit und sinnvolle Vernetzung von Daten

Rainer Wendt

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten? Ich helfe Ihnen gerne weiter!

Rainer Wendt
Teamleiter Consulting Mitte/Ost
+49 170 3202218

to top