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Performancesteigerung: Datenbestände im Griff

Viele Prozesse in Unternehmen, wie beispielsweise die Nebenkostenabrechnung, bringen stetig wachsende Datenbestände mit sich. Oft führt dies zu knappen Speicherressourcen. Daraus folgt: Einzelne Abläufe benötigen immer mehr Zeit. Wir präsentieren unsere Lösungen für eine Performancesteigerung.

Ist ein Unternehmen am Markt, wachsen über die Jahre seine Datenbestände. Bei Prozessen, die auf große und stetig ansteigende Datenvolumen zugreifen, führt dies oft zu Problemen. Ein Beispiel ist die Nebenkostenabrechnung: Die immer umfangreicher werdenden Daten überreizen die bestehenden Speicherressourcen. Abläufe benötigen so immer mehr Zeit und laufen nicht performant. Um wieder eine optimale Leistungsfähigkeit herzustellen, sind größere Ressourcen nötig.

Ursachenfindung durch Performanceanalyse

Welche Probleme genau zur verringerten Performance führen, untersucht Aareon mit einer Performanceanalyse. Mögliche Ursachen können unter anderem in der fehlenden Parallelisierung von Aufgaben oder in einem Ressourcenengpass, der durch ein zu hohes Datenvolumen entsteht, liegen. Für alle diese Fälle gibt es Lösungen, die zu einer Performancesteigerung führen.

Variante 1: Erhöhung des RAM

Die gängigste und unkomplizierteste Variante ist die Erhöhung des zur Verfügung stehenden Arbeitsspeichers (RAM). Startet das Unternehmen beispielsweise eine datenintensive Nebenkostenabrechnung mit einem zu kleinen Arbeitsspeicher, müssen die vielen zu verarbeitenden Daten immer wieder ausgelagert und nachgeladen werden. Dies verzögert den Prozess, er ist nicht mehr performant. Die Bereitstellung eines größeren Arbeitsspeichers beseitigt das Problem. Nun können alle benötigten Daten wieder in einem Schritt in den Speicher geladen und zügig verarbeitet werden.

Variante 2: Parallelisierung der Prozesse

Eine weitere Möglichkeit ist es, den Prozess auf mehrere CPUs (central processing unit) zu verteilen, d. h. zu parallelisieren. Oftmals verarbeitet nur ein Hauptprozessor einen Prozess wie die Nebenkostenabrechnung. Verfügt ein Kunde im Aareon Rechenzentrum über mehrere CPUs, kann dieser Prozess auch auf mehrere Hauptprozessoren verteilt werden. Die Anzahl der insgesamt bereitgestellten CPUs richtet sich dabei nach dem Bedarf des Kunden, also der Anzahl der User und der Einheiten des jeweiligen Unternehmens. Die Parallelisierung eines Prozesses geht in der Regel mit einem größeren Entwicklungsaufwand einher. Es gilt sicherzustellen, dass die Summe aller parallel laufenden Prozesse das gleiche Ergebnis liefert. Ist die Maßnahme erfolgreich umgesetzt, verkürzt sich die Laufzeit des Prozesses Nebenkostenabrechnung signifikant, die zur Verfügung stehenden Ressourcen werden besser genutzt.

Die Frage, welche Maßnahme in welchem Fall die Richtige ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Auf Basis der Performanceanalyse und einer Betrachtung des jeweiligen Unternehmens empfiehlt Aareon den Kunden eine individuell auf sie zugeschnittene Lösung.

Wenn Sie mehr über dieses Thema wissen möchten, sprechen Sie uns bitte an.

aus: e-journal 2/2014

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