Adler Group und RELion ONE
Adler Group und RELion ONE
Quelle: Adler Group
Erfahrungsbericht: Eine Plattformstrategie mit Perspektive
Die Adler Group mit Sitz im Berliner Rocket Tower verwaltet rund 18.000 Einheiten in der deutschen Hauptstadt. Eine Organisation dieser Größenordnung benötigt klare Strukturen, transparente Datenflüsse und effiziente Prozesse, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben.
Vor diesem Hintergrund „versteht die Adler Group Digitalisierung nicht als isoliertes IT-Thema, sondern als strategischen Hebel für Effizienz, Steuerbarkeit und Zukunftssicherheit. Uns war früh klar, dass wir ein System brauchen, das offen, flexibel und langfristig tragfähig ist“, sagt Christoph Nünke, Bereichsleiter Strategie und Organisationsentwicklung. Genau aus diesem Anspruch heraus entstand die Entscheidung, von RELion 10 auf RELion ONE zu migrieren, eine cloudbasierte ERP-Lösung, die technologische Integrationsfähigkeit mit langfristiger Skalierbarkeit verbindet.
Technologische Zukunftsfähigkeit – Cloud, Integration und Weiterentwicklung
Ein zentraler Entscheidungsfaktor war die Architektur von RELion ONE. Während klassische ERP-Systeme häufig stark abgeschottet arbeiten, setzt RELion auf eine klar definierte API-Strategie, die den systemübergreifenden Datenaustausch ermöglicht. Für Adler bedeutet das: Anwendungen lassen sich strukturiert anbinden, Informationen fließen konsistent zwischen Systemen und neue Lösungen können ohne grundlegende Systemeingriffe integriert werden.
Christoph Nünke beschreibt RELion ONE als eine tragfähige technologische Basis, auf der sich digitale Services kontrolliert erweitern lassen. Prozessketten können sauber modelliert werden, während externe Anwendungen zuverlässig eingebunden werden. „Wir haben uns für RELion ONE entschieden, weil wir das Vertrauen haben, dass das System integrationsfähig und langfristig ausbaufähig ist“, sagt Jonas Händschke, Leiter IT.
Die Cloud-Architektur schafft dabei die Grundlage für kontinuierliche Weiterentwicklung, schnelle Update-Zyklen und eine hohe Anpassungsfähigkeit an neue Marktanforderungen.
Organisatorische Zukunftsfähigkeit – Prozesse harmonisieren und Strukturen modernisieren
Mit der Einführung von RELion ONE verfolgt Adler nicht nur ein IT-Projekt, sondern eine strukturelle Weiterentwicklung der Organisation. Viele Fachbereiche nutzten die Migration, um bestehende Abläufe kritisch zu hinterfragen und konsequent zu vereinheitlichen. Historisch gewachsene Systemlandschaften wurden bereinigt, Prozessketten neu definiert und Verantwortlichkeiten klarer strukturiert.
RELion sei dabei „das technologische Fundament, das Herz“, das es ermögliche, weitere Systeme schlank und professionell anzupassen. Ziel ist es, Abläufe medienbruchfrei abzubilden, redundante Arbeitsschritte zu reduzieren und eine konsistente Datenbasis zu schaffen. Das Ergebnis ist eine Organisation, die schneller reagieren und Veränderungen systematisch umsetzen kann.
Strategische Zukunftsfähigkeit – Wettbewerbsvorteile durch Transparenz und Steuerbarkeit
Für die Adler Group ist das ERP-System mehr als ein Verwaltungstool, es bildet die Grundlage für strategische Steuerung. Durch klar strukturierte Datenflüsse und nachvollziehbare Workflows entsteht ein hohes Maß an Transparenz. Entscheidungen können datenbasiert getroffen, Prozesse messbar gemacht und Optimierungspotenziale gezielt identifiziert werden.
Die technologische Offenheit ermöglicht es zudem, spezialisierte Partnerlösungen gezielt einzubinden, etwa im Bereich Telefon-KI oder Gebäudewartung. Dieses modulare Zusammenspiel erhöht die Leistungsfähigkeit der Gesamtarchitektur, ohne die Stabilität des Kernsystems zu gefährden. RELion ONE verschafft der Adler Group die strukturelle Grundlage, um Prozesse kontinuierlich zu verbessern. „Mit RELion ONE machen wir einen großen Sprung nach vorn bei der Wettbewerbsfähigkeit unserer Prozesse“, betont Christoph Nünke.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Neben der technologischen Basis hebt Adler besonders die Zusammenarbeit mit dem RELion Team hervor. Die Einführung sei geprägt von „hoher Professionalität, offener Kommunikation und einer äußerst vertrauensvollen Arbeitsweise“.
Christoph Nünke beschreibt das Verhältnis als „eng, produktiv und auf Augenhöhe“. Dieses partnerschaftliche Projektverständnis beschleunige nicht nur die Umsetzung, sondern fördere auch die interne Akzeptanz. Veränderung werde so nicht als Systemwechsel erlebt, sondern als gemeinsamer Entwicklungsschritt.
Eine belastbare Architektur für die nächsten Jahre
Der Blick nach vorn ist von Zuversicht geprägt. Mit RELion ONE sieht sich die Adler Group technologisch solide aufgestellt, organisatorisch klar strukturiert und strategisch handlungsfähig. „Ich bin sehr sicher, dass wir damit eine moderne Plattform bauen“, sagt Jonas Händschke. RELion wird dabei nicht nur als ERP-System verstanden, sondern als zentraler Baustein einer integrierten Systemlandschaft.
Die Kombination aus stabilem Core-System, kontrollierter Integrationsfähigkeit und kontinuierlicher Weiterentwicklung schafft eine Architektur, die heutigen Anforderungen gerecht wird und zugleich Raum für zukünftige Innovationen lässt.
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