E-Rechnungen in der Praxis
E-Rechnungen in der Praxis
Mit RELion ONE optimal auf die neuen Anforderungen vorbereitet
Die elektronische Rechnungsstellung wird zunehmend zum Standard. Mit den gesetzlichen Vorgaben zur E-Rechnung im B2B-Bereich müssen Unternehmen ihre Prozesse anpassen. Dabei geht es längst nicht nur um die Einführung eines neuen Dateiformats.
E-Rechnungen betreffen den gesamten Rechnungsprozess, von der Erstellung über den Versand bis hin zur automatisierten Verarbeitung und Bezahlung. Wer seine Abläufe frühzeitig darauf ausrichtet, erfüllt nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern schafft gleichzeitig die Grundlage für effizientere und zukunftssichere Prozesse.
E-Rechnung ist mehr als ein PDF
Eine E-Rechnung ist eine digital strukturierte Rechnung, die von ERP- und Buchhaltungssystemen automatisiert verarbeitet werden kann. Im Gegensatz zu einer klassischen PDF-Datei enthält sie maschinenlesbare Daten. Dadurch wird ein durchgängiger und medienbruchfreier Rechnungsprozess möglich.
Die eigentliche Herausforderung liegt dabei häufig nicht im Rechnungsformat selbst, sondern in den unterschiedlichen Anforderungen der Geschäftspartner. Dazu gehören beispielsweise:
- verschiedene Rechnungsformate
- unterschiedliche Übertragungswege
- individuelle Vorgaben zu Inhalten und Strukturen
- technische Prüfmechanismen auf Empfängerseite
Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, können Rechnungen trotz korrekter Erstellung nicht automatisiert verarbeitet werden. Rückfragen, Verzögerungen oder verspätete Zahlungen sind häufig die Folge.
XRechnung, Peppol und ZUGFeRD einfach erklärt
Im Zusammenhang mit E-Rechnungen begegnen Unternehmen vor allem drei Begriffen.
XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen und wird insbesondere im öffentlichen Bereich eingesetzt. Er beschreibt das strukturierte XML-Rechnungsformat.
Peppol BIS Billing 3.0 basiert ebenfalls auf der europäischen Norm EN 16931 und ist international verbreitet. Peppol umfasst sowohl das Rechnungsformat als auch den standardisierten Übertragungsweg über das Peppol-Netzwerk.
ZUGFeRD kombiniert eine PDF-Datei mit eingebetteten XML-Daten. Dadurch ist die Rechnung sowohl für Menschen als auch für Systeme lesbar.
Wie werden E-Rechnungen übertragen?
Für den Versand elektronischer Rechnungen stehen verschiedene Übertragungswege zur Verfügung. Welcher Weg genutzt wird, hängt von den Anforderungen des jeweiligen Empfängers und dem eingesetzten Rechnungsformat ab.
Zu den gängigen Möglichkeiten gehören:
- Versand per E-Mail: Strukturierte E-Rechnungen können weiterhin per E-Mail versendet und vom Empfänger automatisiert verarbeitet werden.
- Peppol-Netzwerk: Für bestimmte Rechnungsformate und Anwendungsfälle kann auch das Peppol-Netzwerk als standardisierter Übertragungsweg genutzt werden.
Welche Übertragungsart im Einzelfall zum Einsatz kommt, richtet sich nach den jeweiligen fachlichen und technischen Anforderungen.
Warum das Thema jetzt wichtig ist
Mit der schrittweisen gesetzlichen Einführung der E-Rechnung steigen die Anforderungen an Unternehmen kontinuierlich.
Seit 2025 müssen Unternehmen elektronische Rechnungen empfangen können. Ab 2027 beziehungsweise 2028 wird die elektronische Rechnung im B2B-Bereich schrittweise verpflichtend.
Unternehmen sollten deshalb sicherstellen, dass ihre Rechnungen nicht nur korrekt erstellt werden, sondern auch vom Empfänger problemlos verarbeitet werden können. Das wirkt sich unmittelbar auf Zahlungsprozesse, Liquidität und die Effizienz der operativen Abläufe aus.
E-Rechnungen mit RELion ONE
RELion ONE unterstützt Sie umfassend bei der Erstellung elektronischer Ausgangsrechnungen und erfüllt bereits heute die wichtigsten Anforderungen.
Unterstützte Belegarten
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Verkaufsrechnungen
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Mietrechnungen
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Nebenkostenabrechnungen
Aktuell unterstützte Formate
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XRechnung
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Peppol BIS Billing 3.0
In Vorbereitung
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ZUGFeRD für Ausgangsbelege

Speziell für die Immobilienwirtschaft entwickelt
Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen ERP-Systemen besteht darin, dass RELion ONE Ausgangsrechnungen auf Basis der Eigentümerstrukturen (ZE) und nicht auf Basis der Firmendaten erstellt.
Dadurch profitieren Sie von fachlich korrekten Ausgangsbelegen, einer sauberen Abbildung komplexer Eigentümerstrukturen sowie einer Erstellung ohne manuelle Workarounds.
Besonderheit beim Rechnungsmanager
Da der Rechnungsmanager von Microsoft Dynamics 365 Business Central nicht um die erforderliche RELion-spezifische Logik erweitert wurde, kann er nicht für die Erstellung und Verarbeitung von RELion-Ausgangsbelegen eingesetzt werden.
Für Ausgangsbelege wie Verkaufsrechnungen, Mietrechnungen oder Nebenkostenabrechnungen kommt daher weiterhin der RELion Standard zum Einsatz. Der Rechnungsmanager bleibt hingegen die zentrale Lösung für den Import und die Verarbeitung elektronischer Belege.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: E-Belege in Business Central | RELion Dokumentation |
Die Einführung der-E Rechnung ist weit mehr als eine gesetzliche Pflicht. Sie bietet Unternehmen die Chance, Rechnungsprozesse nachhaltig zu digitalisieren und effizienter zu gestalten.
Mit RELion ONE sind Sie bestens vorbereitet. Sie profitieren von der Unterstützung der wichtigsten E-Rechnungsstandards, flexiblen Übertragungswegen sowie einer Lösung, die speziell auf die Anforderungen der Immobilienwirtschaft zugeschnitten ist. Gleichzeitig wird RELion ONE kontinuierlich weiterentwickelt und künftig auch ZUGFeRD für Ausgangsbelege unterstützen.
So schaffen Sie bereits heute die Grundlage für sichere, effiziente und zukunftsfähige Rechnungsprozesse.
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